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Zyklusstörungen

Ein häufiger Konsultationsgrund in der Frauenarztpraxis sind Zyklusstörungen und Probleme mit der Menstruation.

Hier kommen die unterschiedlichsten Probleme auf


🔸 zu häufigen Perioden

🔸 zu zu seltenen Perioden

🔸 zu starke Perioden

🔸 zu schwache Perioden

🔸 zu lange Perioden

🔸 zu kurze Perioden

🔸 Zwischenblutungen

🔸 gar kein Muster erkennbar

🔸 überhaupt keine Periode, weil zum Beispiel ein PCOs, eine sogenannte Hypothalamamische Amenorrhoe, eine Hyperprolaktanämie oder verfrühte Wechseljahre vorliegen

🔸 eine Gelbkörperinsuffizienz existiert

🔸 Stimmungsschwankungen, Wassereinlagerungen oder

🔸 die breite Palette einer PMS vorherrscht

🔸 Dysmenorrhoe, also Schmerzen zur Periode



All dies ist nicht normal!

Einteilen lassen sich die Störungen im Blutungsmuster nach

🔸Tempostörungen

Und

🔸Typusstörungen


Letzteres sind Störungen in der Häufigkeit und Dauer bzw in der Intensität. Eine der häufigsten Gründe, warum Frauen die Arztpraxen nach 35 aufsuchen neben der Vorsorge.

Erstere in der Zeit, also zu häufig oder zu selten.


So vielfältig die Störungen sind, so vielfältig sind auch die Ursachen.

Auf jeden Fall rate ich Dir bei etwaigen Störungen eine Frauenärztin zu konsultieren, weil sie nicht normal sind.


Ursachen können sein:

🔸Hormonstörungen

🔸Organischen Ursachen

🔸Schilddrüsenfunktionsstörungen

🔸Nebenschilddrüsen Problemen

🔸Probleme mit dem Darm

🔸Entzündungen

🔸Nährstoffmängel


Auch sollte immer eine bösartige Erkrankung ausgeschlossen werden.



Alles was wir tagtäglich erleben und Konsumieren beeinflusst unsere Periode und unseren Zyklus - positiv wie negativ.

Dem kannst Du entgegen wirken, indem Du auf Dich und Deinen Körper achtest.

Hier sind fünf Tipps wie Du Deinen Zyklus positiv beeinflussen kannst.


1. Raffinierten Zucker

Durch raffinierten Zucker steigt Dein Blutzuckerspiegel oder kann sogar Achterbahn fahren. Dies belastet nicht nur die Bauchspeicheldrüse sondern auch Deine Eierstöcke. Um gut arbeiten zu können benötige diese am besten einen stabilen Blutzucker. Zusätzlich ist diese Form von Zucker frei von Nährstoffen, unser Körper muss sogar noch mehr Energie aufwenden um diesen zu verarbeiten, Energie die an anderer Stelle fehlt.


2. Kaffee

Vor allem wenn Du morgens nüchtern Deinen Kaffee trinkst, kann es passieren, dass dein Stresslevel bzw. Deine Stresshormone steigen. So setzt Du Deinen Körper unnötig unter Stress. Zusätzlich fehlt dem Körper die Vorstufe von Progesteron um dieses zu bilden, da aus dieser Vorstufe auch unser Stresshormon gebildet wird, das Cortisol. Versuche möglichst auf Kaffee zu verzichten.

Oder trinke Deinen Kaffee entkoffeiniert, zu einer Mahlzeit oder als Kollagenkaffee. Und so wenig wie möglich


3. Alkohol

Alkohol hat auf vielfältige Weise einen schädlichen Einfluss auf unseren Körper und unser Hormonsystem. Er belastet die Leber, lässt den Blutzucker unnötig steigen, entzündet den Körper vor allem den Darm und kann durch diese Faktoren eine Östrogendominanz fördern. Versuche ihn zu meiden, er schadet nur, anstatt etwas positives zu bewirken.


4. Transfette

Durch Transfette kann sich das sogenannte LDL Cholesterin stark erhöhen. Dies ist verantwortlich für Ablagerungen in den Gefäßen und kann dadurch zu Gefäßverschlüsse, Herz Kreislauf Erkrankungen, Herzinfarkt und Schlaganfall führen. Aber Transfette begünstigen auch chronisch Stille Entzündungen. Zusätzlich bedarf es hohe Energie diese zu verarbeiten. Energie die woanders fehlt.

Versuche also möglichst auf Fast Food, Frittiertes, Sahne, raffinierte Öle wie Sonnenblumenöl, etc zu verzichten.


5. Milchprodukte

Milchprodukte aus konventioneller Tierhaltung sind heutzutage voll mit künstlichen Hormone, Östrogen ähnlichen Substanzen und Östrogenen an sich. Wie beim Menschen produziert sie Kuh Milch, wenn sie schwanger ist bzw. gerade ein Kalb geboren hat. In diesem Zustand sind die Östrogen Werte am höchsten. Zusätzlich werden der Nahrung Hormone zugeführt, damit die Kuh mehr Milch produziert. Versuche, wenn Milchprodukte aus Biohaltung oder auf Schaf und Ziege umzustellen.


Ganzheitlich betrachtet kann viel für den Zyklus getan werden. Dafür ist in der kassenärztlichen Praxis oft keine Zeit, weil vom System nicht so gewollt.

Suche Dir jemanden, der funktionell und ganzheitlich arbeitet.

Solltest Du Bedarf dahingehend haben, sprich mich gerne an bzw schreibe mir.

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